Gesangverein Frohsinn 1886 Weingarten (Baden) e.V.
Gesangverein Frohsinn 1886 Weingarten (Baden) e.V.
Gesangverein Frohsinn 1886 Weingarten (Baden) e.V.
     Gesangverein Frohsinn 1886 Weingarten (Baden) e.V.

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Weihnachtsfeier 2012

 

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier mit Ehrungen und Theaterstück

 

Zahlreiche Besucher trafen sich am Samstag, den 15. Dezember, in der weihnachtlich dekorierten Walzbachhalle zur traditionellen Weihnachtsfeier des Gesangvereins Frohsinn. Neben Gesang, Ehrungen und großer Tombola stand wieder ein Auftritt der vereinseigenen Theatergruppe auf dem Programm.

Ehrungen für 65-jährige aktive Mitgliedschaft

Den ersten Teil des Abends umrahmten der Frohsinn-Chor unter Leitung von Alexej Burmistrov sowie die jungen Solisten Lea Siegrist (Sopran) und Hans Siegrist (Klavier) mit weihnachtlicher Musik. Nach der herzlichen Begrüßung der Besucher und Ehrengäste durch den Vereinsvorsitzenden Helfried Mieden wurden langjährige Vereinsmitglieder geehrt.

Renate Russel erhielt die Goldene Ehrenkette des Badischen Chorverbands für 40 aktive Sängerinnenjahre und August Siegele die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbands für 50 Jahre als aktiver Sänger. Besonders hervorzuheben sind Heinrich Siegrist und Robert Geggus: Beide waren bereits im Jahr 1946 dem damaligen Männergesangsverein Frohsinn Weingarten beigetreten, sie konnten somit für 65 jährige aktive Mitgliedschaft mit dem Ehrenteller des Badischen Chorverbands geehrt werden. Der Vereinsvorstand ernannte außerdem Oliver Russel für 30 Jahre als aktiver Sänger zum Ehrenmitglied. Bernd Martin, seit 40 Jahren passives Mitglied, bekommt die Ehrung nachgereicht. Natürlich waren und sind die Geehrten nicht nur als Sänger tätig, sondern engagieren sich in vielfältiger Weise für den Verein, zum Beispiel bei Veranstaltungen und in der Vereinsverwaltung.

Die Besucher konnten bei den musikalischen Darbietungen des Chors und der Solisten nicht nur zuhören, sondern selbst begeistert mitsingen bei „Süßer die Glocken nie klingen“ und „O du Fröhliche“.

„Alles bestens geregelt!“

Weiter ging es mit dem Schwank in drei Akten „Alles bestens geregelt!“ von Bernd Gombold. Die Theatergruppe des Gesangvereins Frohsinn unter der bewährten Leitung von Heidi Kreuzinger hatte das Stück in monatelangen Vorbereitungen einstudiert und mit lokalen Bezügen bereichert.

In der liebevoll detailliert gestalteten Kulisse eines Bauernhofs brachte die Theatergruppe das Publikum immer wieder zum lautstarken Lachen. Die amüsante Aufführung wird in einem Artikel besonders gewürdigt.

Der gesellige Abend, der mit dem mitternächtlichen Geburtstag von zwei Theaterspielerinnen endete, war in jeder Hinsicht ein Erfolg. Nochmals herzlichen Dank an alle Besucher und Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen.hjmi

Theaterstück „Alles bestens geregelt!“

Wie schon berichtet, fand am 15. Dezember 2012 die traditionelle Weihnachtsfeier des Gesangvereins Frohsinn in der sehr gutbesuchten Walzbachhalle statt. Neben Gesang, Ehrungen (darunter zwei Aktive, die dem Verein seit 65 Jahren treu sind) und großer Tombola stand der Auftritt der Frohsinn-Theatergruppe im Mittelpunkt. Unter der bewährten Regie von Heidi Kreuzinger führte die vereinseigene Gruppe den Schwank in drei Akten „Alles bestens geregelt!“ von Bernd Gombold auf. Das Stück war in wochenlangen Vorbereitungen einstudiert und mit lokalen Bezügen bereichert worden.

Der altmodische Opa Anton (Helfried Mieden) lebt mit seiner verwitweten Schwiegertochter Rosi (Tanja Benz) alleine auf dem Bauernhof. Doch von ländlicher Idylle und Ruhe keine Spur: Rosi vermietet neuerdings Zimmer in Antons Haus, was diesen zu herzzerreißendem Protestgeschrei veranlasst. Die geizige Nachbarin Brunhilde (Konni Schumacher) kommt oft zu Besuch, um sich die neueste Ausgabe der Frauenzeitschrift „Herz-Schmerz“ auszuleihen, und noch einiges mehr mitzunehmen. Rosis putzwütige Schwester Klara (Nicole Müller) sorgt für Ordnung und Sauberkeit – sehr zum Missfallen des wasserscheuen Anton. Die verträumte Postbotin Lisa (neu im Frohsinn-Ensemble: Katrin Nemati) erhofft sich aus der „Herz-Schmerz“ Tipps, wie sie endlich den Richtigen findet.

Der erste Feriengast auf dem Bauernhof entpuppt sich als der arrogante Hajo Hassmann (Torsten Müller), Autor von frauenfeindlichen Büchern. Allerdings taucht unerwartet seine modebewusste Freundin Sonja (Simone Bacher) auf. Weiterhin treffen noch der trottelige Gustav Glitzer (Jens Biedermann) auf der Suche nach einer Frau fürs Leben und der tollpatschige Dr. Reinhard Kümmerlich (Udo Maier) auf der Suche nach dem Wanderweg auf den Hof ein. Reinhard, ein Chemiker, wird für den Tierarzt gehalten und muss sich um die Kühe kümmern. Nach vielen Wendungen findet Anton heraus, wie er sich vor Feriengästen schützen kann: Er erpresst Hajo mit dem Wissen, dass dieser eine Freundin hat und zudem die Liebestipps in der „Herz-Schmerz“ verfasst. Das Schweigegeld ersetzt Rosi die entfallenen Einkünfte durch die fehlenden Pensionsgäste. Also ist endlich „alles bestens geregelt“!

Die Theatergruppe unterhielt das Publikum in gewohnter Weise und brachte es auch durch die örtlichen Bezüge immer wieder zu lautstarkem Lachen. Die liebevoll detailliert gestaltete Kulisse des Bauernhofs wurde erstmals von Werner Biedermann aufgebaut. Mit langjähriger Routine gab Ursula Russel als Souffleuse den Akteuren Sicherheit. Die Maske besorgten Margrit Reichert und Heidi Kreuzinger. Schließlich sorgte wieder Uli Sebold für Licht und guten Ton. 

Ein besonderer Gruß geht an die langjährige Theaterspielerin Liesel Heuer, die in diesem Jahr wegen Krankheit nicht dabei sein konnte – gute Besserung!

Herzlichen Dank an alle Besucher und Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen, die die Weihnachtsfeier wieder so erfolgreich gemacht haben.hjmi

Frohsinn-Sänger zu Besuch im Klärwerk

Dass es auch in der näheren Umgebung viel zu entdecken gibt, hatten die Sänger des Gesangvereins Frohsinn schon oft erfahren. Am vergangenen Freitag ging es bei endlich frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein zum Klärwerk des Abwasserverbands Walzbach bei der Waldbrücke. Betriebsleiter Harald Schumacher führte die rund 35 Sänger durch die Anlage und erklärte anschaulich, wie aus den Abwässern von knapp 20.000 Einwohnern der Gemeinden Weingarten und Walzbachtal wieder klares Wasser wird. Den staunenden Besuchern wurde bewusst, dass es nicht mit der Betätigung des Spülknopfs zuhause getan ist. Vielmehr bedarf es jeder Menge Technik und speziellen Bakterien, um das Abwasser aus Haushalten und Industriebetrieben zusammen mit Regenwasser zu verarbeiten. Der gesamte Ablauf auch der Hebeanlagen und Regenwasserbecken wird ständig elektronisch überwacht, so dass bei einer kritischen Störung das Personal Tag und Nacht per Mobiltelefon alarmiert wird und das Problem rasch beheben kann.

Nach so viel Wissen durfte auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommen. Nach der interessanten Besichtigung ging es zu Helma und Willi – vielen Dank, dass die beiden ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellten. Natürlich wurde nicht nur für das leibliche Wohl der Frohsinn-Männer gesorgt, an diesem Abend wurde auch mit den begabten Gitarrenspielern begeistert gesungen. Herzlichen Dank dem Männerchorvertreter Horst Kreuzinger, der seit 18 Jahren die Ausflüge der Sänger organisiert.hjmi

Gastauftritt in Stutensee-Friedrichstal

 

Etwa 80 Sängerinnen und Sänger des GV Frohsinn Weingarten nahmen gerne die Einladung des Liederkranzes Friedrichstal an. Sie präsentierten am vergangenen Sonntag drei Titel: „Weit, weit weg“, „I have a dream“ und „Das ist dein Tag“ wurden unter der Leitung von Dirigent Alexej Burmistrov in der Sängerhalle Friedrichstal vorgetragen.

Diese drei Stücke sind Teil des aktuellen Repertoires, das der Gesangverein Frohsinn am 22. Juni 2013 in der Walzbachhalle Weingarten im Rahmen der „Musikalischen Sommernacht“ aufführen wird. Dort wird ein breitgefächertes Programm aus Musicals, Filmmusiken und Schlagern dargeboten. Im Anschluss an das Konzert sind Speisen, Getränke und Tanzmusik vorgesehen.hjmi

Die Frohsinn-Ausflügler vor der Klosterkirche Bronnbach

Eintagesausflug 2012

 

Am 8. September fuhren wir mit etwa 70 Mitgliedern und Angehörigen ins liebliche Taubertal. Nach der traditionellen Brezelpause brachte uns der Bus zur ersten Station, Wertheim an der Mündung der Tauber in den Main. Die kundigen Stadtführer erklärten uns viele Details, an denen wir sonst vorbeigelaufen wären. In der Stadt Wertheim mit 22000 Einwohnern gibt es die erstaunliche Zahl von 330 Vereinen. Obwohl die Altstadt jährlich zur Schneeschmelze von Hochwasser überflutet wird, schaffen es die Bewohner, die historischen Fachwerkhäuser und das mittelalterliche Flair am Leben zu erhalten.

Nach einer kurzen Busfahrt stand eine Führung durch die Klosteranlage Bronnbach auf dem Programm. Das im Jahre 1151 gegründete ehemalige Zisterzienserkloster ist nach umfangreichen Renovierungsarbeiten offen für vielerlei Veranstaltungen, wie zum Beispiel eine Trauung während unseres Aufenthalts.

Den kürzeren Stopp in der Kreisstadt Tauberbischofsheim nutzten viele Sängerinnen und Sänger zum Kaffeetrinken und Eis-Essen. Bei guter Stimmung kehrten wir zum Abschluss des schönen Chorausflugstages in der Nähe der Heimat, in Jöhlingen, zum Abendessen ein.

Insgesamt war es ein gelungener Ausflug bei bestem Wetter – herzlichen Dank an die Organisatoren.hjmi

Ferientreff des GV Frohsinn Weingarten am 3.8.2012

 

Zum Ferientreff am Freitag, 3. August 2012, trafen sich zahlreiche aktive Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Frohsinn bei Irma in der Sohlsiedlung, der „Costa del Sohl“. Neben „Russischen Eiern“ und Salaten servierten Gerda und Irma selbstgebackenen Kuchen. Da das Wetter besser als angekündigt war, konnten die Gäste einen gemütlichen Sommerabend im Freien genießen.  Herzlichen Dank an die Organisatoren Gerda Scheib und Horst Kreuzinger, die Salatspenderinnen, und besonders an Irma Mockler. Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder!hjmi

Sommerfest des GV Frohsinn Weingarten

 

Am Samstag, 28. Juli 2012, trafen sich fast 140 aktive und passive Vereinsmitglieder des Gesangvereins Frohsinn Weingarten 1886 e.V. zum Sommerfest auf dem Vereinsgelände des Kaninchen- und Geflügelzuchtvereins Weingarten. Die Altersverteilung der Besucher – von zweieinhalb Jahren bis 90 Jahren – zeigte die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung.

Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Helfried Mieden gab es reichlich Stärkung: Fleisch und Salate vom Buffet sowie Bauernhof-Eis zum Nachtisch. Der erste Programmpunkt war dann der Chorauftritt, vier Chorstücke unter Leitung von Vizedirigentin Nicole Müller erfreuten die Besucher. Es folgte ein Textbeitrag von Liesel Heuer, die die Gäste auf gewohnt humorvolle Weise als Werbefachfrau unterhielt. Beim Fotoquiz „Kennen Sie Weingarten?“ kamen die Rätselfreunde bei zum Teil kniffligen Aufnahmen von Weingartener Straßen gehörig ins Grübeln. Am Ende musste das Los über die Sieger entscheiden. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Video-Präsentation von Udo Maier, der Schnappschüsse von „Frohsinnlern“ aus der weiteren und näheren Vergangenheit humorvoll zusammenstellte.

Trotz des wechselhaften Wetters war es ein gelungener Abend. Der Dank von Vorstand und Gästen geht an die Organisatoren Gerda Scheib und Horst Kreuzinger, an die tatkräftigen Helferinnen und Helfer bei Auf- und Abbau, an die Salatspenderinnen, und besonders an den Kaninchen- und Geflügelzuchtverein C204 Weingarten.hjmi

Expedition in den Norden

Der GV Frohsinn erlebt Bremen und Bremerhaven

Für unseren diesjährigen 4-Tage-Ausflug hatten sich unsere Reiseleiterinnen als Zielort Bremen vorgenommen. Aus Badener Sicht ist das ja so ungefähr die letzte Ausfahrt vor der Arktis. Aber mit unserem bewährten Fahrer Jörg und dem Trischan-Bus ging es auf große Fahrt, unterbrochen diesmal durch eine nahrhafte „Wein+Worscht“ Pause und einen kurzen Mittagsimbiss. Nach nur acht Fahrstunden empfing uns in Bremen das Garden-Hotel mit modernen freundlichen Zimmern, einem gutbürgerlichen Abendessen, aufmerksamem Service, und – wie am darauf folgenden Morgen erlebt – sehr reichhaltigem Frühstück.

Der 2 Städte-Bundesstaat Bremen / Bremerhaven ist mit zusammen etwa 660.000 Einwohnern der kleinste im Bund, gleichwohl von kaufmännischer Tradition und Bürgerstolz geprägt. Die Stadt wurde bereits 787 n. Chr. von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben. Wegen zunehmender Versandung der Weser erwarb Bremen 1827 von Niedersachsen ein Gelände an der Flussmündung und gründete die Schwestersiedlung Bremerhaven, heute Sitz eines Überseehafens von Weltrang.

Am Abend des ersten Tages hatten wir Gelegenheit, uns bei einem ersten Stadtrundgang mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Bremer Altstadt bekannt zu machen, trafen uns dann an der Domtreppe zu einem geführten „Nachtwächter-Rundgang“ durch die Innenstadt, der leider ziemlich feucht ausfiel. Kurz vor Mitternacht ging es mit der Straßenbahn und erkennbar erschöpft zum Hotel zurück.

Am 2. Tag stand eine Bremer Stadtbesichtigung (diesmal bei Tageslicht) auf dem Programm. Nach dem Treffpunkt beim Roland, einem der Bremer Wahrzeichen, wurden wir von unserem kenntnisreichen und launigen Stadtführer durch die Altstadt gelotst. Besonders beeindruckend der Dom St. Petri – romanisch aus dem 11 Jahrh., später als spätgotische Hallenkirche ausgebaut, ferner das  im Stil der Gotik und Weser-Renaissance erbaute Rathaus, welches als Weltkulturerbe der UNESCO gilt,  und das Kaufmannshaus „Schütting“ am Markt.

Die „frohsinnigen“ Bremer Stadtmusikanten

Beim Besuch des Denkmals der Bremer Stadtmusikanten (siehe Grimms Märchen), versuchte Familie Biedermann die 4-Tiere-Pyramide nachzubauen, was aber nur teilweise gelang. Weiter ging es durch die sehenswerte Böttcherstraße, im Mittelalter die Heimat der Fass- und Zubermacher, die 1922 bis 1931 zu einem architektonischen Gesamtkunstwerk umgebaut wurde. Sie führt vom Markt zur Weserpromenade und von dort erreichten wir das romantische Schnoorviertel, den ältesten Teil der Stadt. Nach der Mittagspause erwartete uns ein Besuch des 600 Jahre alten Ratskellers, in dessen ausgedehnten Gewölben über 1200 verschiedene deutsche Weine lagern, darunter ein wohl untrinkbarer Rüdesheimer, Jahrgang 1653. Die anschließende Weinprobe erschien den Weingartener Gaumen allerdings zu lieblich. Nach der Unterwelt folgte am Abend ein Besuch der Halbwelt in Gestalt des Teatro Magico, in dem uns eine Travestitenschau mit parodistischen Einlagen (Opernarien und Heino Schmachtgesang) erwartete. Die zahlreichen Anzüglichkeiten waren zwar nicht jedermanns Geschmack, aber wer in der ersten Reihe sitzt, muss so etwas eben ertragen.

Am 3. Tag ging es mit dem Bus nach Bremerhaven, dem 60 km entfernten küstennahen Teil des Stadtstaates. Im Mittelpunkt stand der Besuch des 2009 eröffneten Klimahauses, einer Wissens- und Erlebniswelt, eingebettet in einer großartigen Architektur mit 11.500 m² Besuchsfläche. Ihr Thema ist die Schönheit, Vielfalt aber auch die Gefährdung unserer Erde durch den Klimawandel. Auf einer Rundreise längs des Längengrades 8° Ost mit den Stationen Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, Antarktis, Samoa, Alaska und die deutschen Nordseehalligen kann man bei Temperaturen zwischen 33° und minus 8° viel erleben, erfahren und erleiden. Frischer Seewind kühlte uns am Nachmittag bei der Hafenrundfahrt mit der Barkasse „Hein Mück“ Während der einstündigen Fahrt durch die ausgedehnten Überseehäfen und Docks beeindruckten vor allem die gewaltigen Tripods als Basis für Offshore-Windräder  und die riesigen Hubschiffe für deren Installation vor Ort, sowie die gigantischen Transportschiffe für Im- und Export tausender PKW. Vor der Rückfahrt blieb noch etwas Zeit für einen Kurzbesuch der Galeria Mediterrano mit ihren vielen Edelboutiquen oder des Deutschen Auswandererhauses, welches an den Exodus von über 7 Millionen Menschen von Bremerhaven aus in die USA in der ersten Hälfte des 19 Jahrh. erinnert und wo man anhand von Millionen Daten Auswanderer-Ahnenforschung betreiben kann. Am Abend brach das Fußballfieber der EM aus, bei dem wir in „Kleingruppen Public Viewing“ den 1:0 Sieg von Deutschland gegen Portugal erleben durften. Jones Palma hat trotz Portugal-T-Shirt mitgejubelt; er hat ja 2 Herzen in seiner Brust.

Am letzten Tag musste die Heimreise angetreten werden, angenehm unterbrochen durch einen Besuch der Residenzstadt Celle. Sie wurde erstmals  985 n. Chr. urkundlich erwähnt – immerhin 6 Jahre früher als Weingarten! – und hieß damals Kellu (Siedlung am Fluß). Heute ist sie mit 70.000 Einwohnern geprägt durch eine eindrucksvolle Altstadt mit über 400 schönen Fachwerkhäusern und ein Schloss im Stil der Renaissance und des Barocks, das auf eine Wasserburg des 14 Jahrh. zurückgeht. Nach einem Stadtbummel und Mittagessen ging es in Richtung Heimat. Bei zeitweise zäh fließendem, aber noch erträglichem Verkehr kamen wir gegen 21:30 Uhr in unser Weindorf zurück.

Unseren Reiseleiterinnen Verena Hartmann und Gerda Scheib gilt unser herzlicher Dank für die hervorragend geplante und organisierte Reise und die humorvolle Zähmung der Reisegesellschaft.W.S.

Gesangverein Frohsinn Weingarten läuft 135 Runden beim „Lebenslauf“

Mit insgesamt 135 Runden belegte der Gesangverein Frohsinn beim diesjährigen „Lebenslauf“ von B.L.U.T. e.V. am 12. Mai nach der Rundenanzahl den 11. Platz in der Teamwertung, nach Anzahl an Startern sogar den 9. Platz!

17 Läuferinnen und Läufer fanden sich mit unserem Vereins-T-Shirt mit Frohsinn-Logo an der Kleiberit-Arena ein, um gemeinsam für B.L.U.T. e.V. zu laufen. Das Gruppenfoto zeigt den Großteil der Frohsinn-Mannschaft vor dem Rennen. Auf dem Foto fehlt unter anderem die jüngste Frohsinn-Läuferin und -Sängerin Jannice Sebold, die sich gerade vorbildlich aufwärmte.

Beim Lebenslauf 2013 peilen wir einen einstelligen Platz in der Gesamtwertung an.hjmi

Turmfest Frohsinn aus der Vogelperspektive

Turmfest des Gesangvereins Frohsinn Weingarten an Christi Himmelfahrt

 

Nach einigen verregneten Tagen und einer eisigen Nacht meinte es das Wetter gut mit den Veranstaltern: Pünktlich zum Turmfest an Christi Himmelfahrt schien die Sonne. Erstmals wurde das schon traditionelle Turmfest am Weingartener Wartturm in diesem Jahr um einen „Musikalischen Frühschoppen“ ergänzt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen auf das Festgelände oberhalb der Ortsmitte und lauschten bei selbst zubereitetem Essen und vielerlei Getränken der Band „Keys 'n Brass“ mit Sängerin Brigitte Boulanger. Gut kamen auch die selbstgebackenen Kuchen und Torten an.

Der Wartturm, der vom Bürger- und Heimatverein geöffnet wurde, war ein weiterer interessanter Anziehungspunkt. Bis in den frühen Abend saßen die Gäste beisammen: Der Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer des Frohsinn hat sich gelohnt. Hoffentlich wird das Wetter an Christi Himmelfahrt 2013 genau so gut!

Der Vorstand des Gesangvereins Frohsinn dankt den Besuchern des Turmfests, den Helferinnen und Helfern, den Organisatoren und den fleißigen Kuchenspendern. Nicht zuletzt herzlichen Dank an die Gemeinde Weingarten für die Zurverfügungstellung des Turmgeländes.hjmi

Gesangverein Frohsinn 1886 e.V. Weingarten zu Gast
in der evangelischen Kirche

Zwei Auftritte an einem Wochenende

 

Nach dem samstäglichen Auftritt in Baden-Baden - siehe Bericht unten - trafen sich die Aktiven des Gesangvereins Frohsinn am frühen Palmsonntag in der evangelischen Kirche Weingarten mit Dirigent Alexej Burmistrov.

Von der Empore der sonnendurchfluteten Kirche begleiteten fast 100 Sängerinnen und Sänger den Taufgottesdienst.

Die Sänger trugen Tebe Poem vor, der Gesamtchor beglückwünschte die vier Täuflinge des Sonntags mit Mno Gaja Leta – "Auf viele Jahre“, und die Sängerinnen bekräftigten den Segen von Frau Pfarrerin Fuhrmann in brillanten Höhen mit dem klangvollen „Bischofssegen“. Alle Chorstücke wurden in russischer bzw. kirchenslawischer Sprache a capella vorgetragen.

Zum Abschluss des Gottesdienstes ließ der Chor den Cherubinischen Gesang erklingen und überraschte nach dem getragenen Beginn mit dem kraftvollen zweiten Teil bis zum „Alleluja“. Für einen Gottesdienst unüblich, wurde der Chor mit Beifall der zahlreich erschienenen Gottesdienstbesucher bedacht.

 

Rückblick auf erfolgreiches Jubiläumsjahr 2011

Der Chorauftritt bildete den überaus erfolgreichen Abschluss des Jubiläumsjahres: 2011 wurde der Gesangverein Frohsinn Weingarten 125 Jahre jung. Der Chor blickt zurück auf das Konzert in der vollbesetzten katholischen Kirche mit Klavier- und Orgel-Begleitung im Oktober 2010, das großartige Opern- und Operetten-Konzert mit einem 60-köpfigen Orchester in der Walzbachhalle im November 2011, und die beiden erwähnten Auftritte mit russisch-orthodoxer Kirchenmusik a capella.

 

Vorbereitungen für Konzert 2013

Damit hat der Gesangverein Frohsinn einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt und freut sich auf die Proben und Vorbereitungen für das kommende Konzert im Herbst 2013 mit Musicals, Schlagern und Filmmusiken.hjmi

Gesangverein Frohsinn 1886 e.V. Weingarten singt russisch-orthodoxe Kirchenlieder

 

Gemeinsam Singen, gemeinsam Feiern

Der Gesangverein Frohsinn Weingarten 1886 e.V. machte sich am Samstag, 31. März, gemeinsam im Reisebus auf den Weg nach Baden-Baden zur St. Bernhard-Kirche.
Dirigent Alexej Burmistrov hatte den Chor kurzfristig zu einem Kirchenkonzert eingeladen und innerhalb weniger Monate einige Stücke der russisch-orthodoxen Chorliteratur einstudiert.

Das Konzert bildete den Abschluss des ersten St-Roman-Festivals der orthodoxen Kirchenmusik zur 130-Jahr-Feier der Russisch-Orthodoxen Gemeinde „Verklärung Christi“ Baden-Baden. Die Veranstalter luden in die St. Bernhard-Kirche . Deren Kuppelbau aus der Jugendstilzeit passt mit ihrem byzantinischen Stil gut zu einem orthodoxen Konzert.

Nach der Begrüßung durch Vertreter der St-Bernhard-Gemeinde und des Baden-Badener Oberbürgermeisters machten die rund 100 Sängerinnen und Sänger des GV Frohsinn den musikalischen Auftakt mit „Te Deum - Herr Gott, Dich loben wir“ von Dimitrij Bortnjansky (1751 -1825), einem der bekanntesten russischen Kirchenmusik-Komponisten.

St-Roman-Ensemble

Im Mittelpunkt des Konzerts stand das St.-Roman-Solisten-Ensemble. Uliana Nesterova , Xenia Rahr, Alexej Burmistrov und Clemens Hauk führten musikalisch durch „orthodoxe Gesänge aus 10 Jahrhunderten“, so der Titel des Konzerts.

Die vier Künstler füllten allein mit ihren harmonischen Stimmen im a-capella-Gesang die Kirche aus. Sie boten Stücke in russischer, griechischer, kirchenslawischer und lateinischer Sprache dar. Teils ruhig und schwermütig, teils temperamentvoll stimmten sie mit Titeln diverser Komponisten musikalisch auf die Ostertage ein. Dirigent und Ensemble-Leiter Alexej Burmistrov gab den Ton vor und mit ruhigen Gesten den Takt an. Den vier Solisten gelang es hervorragend, nicht als Solisten hervorzustechen, sondern einen harmonischen Gesamtklang zu erzeugen. Schließlich stimmte

100 Aktive des GV Frohsinn singen „a capella“

Danach traten die Männer des Frohsinn-Chors auf und brachten mit „Tebe Poem“ ihren weichen Legato-Gesang in der großartigen Akustik der St-Bernhard-Kirche beeindruckend zur Geltung.

Zuerst getragen, dann schnell und kraftvoll bis zum „Alleluja“ führte der Gesamtchor den russischen „Cherubinischen Gesang“ auf. Als nächsten stand „Ich bete an die Macht der Liebe“ mit deutschem Text auf dem Programm.

Der Frauenchor brillierte mit dem „Bischofssegen“, und nach dem „Vater Unser“, gesungen vom Solisten-Ensemble, kam als schwungvolles Abschlusslied der Glückwunschgesang „Auf viele Jahre – Mnogaja Leta“, gemeinsam vorgetragen von Frohsinn-Chor und dem St-Roman-Ensemble.

Die zahlreichen Zuhörer waren von der Klangfülle sowohl der Solisten als auch des Chors begeistert und applaudierten stehend. Gut vorgetragener Gesang – gleich welcher Sprache oder Konfession – berührt offensichtlich.

Zum Abschluss waren die Sängerinnen und Sänger ins Gemeindehaus eingeladen, wo der erlebnisreiche Konzerttag bei Buffet, Getränken und Gesprächen einen schönen Ausklang fand.

Zuerst getragen, dann schnell und kraftvoll bis zum „Alleluja“ führte der Gesamtchor den russischen „Cherubinischen Gesang“ auf. Als nächsten stand „Ich bete an die Macht der Liebe“ mit deutschem Text auf dem Programm.

Der Frauenchor brillierte mit dem „Bischofssegen“, und nach dem „Vater Unser“, gesungen vom Solisten-Ensemble, kam als schwungvolles Abschlusslied der Glückwunschgesang „Auf viele Jahre – Mnogaja Leta“, gemeinsam vorgetragen von Frohsinn-Chor und dem St-Roman-Ensemble.

Die zahlreichen Zuhörer waren von der Klangfülle sowohl der Solisten als auch des Chors begeistert und applaudierten stehend. Gut vorgetragener Gesang – gleich welcher Sprache oder Konfession – berührt offensichtlich.

Zum Abschluss waren die Sängerinnen und Sänger ins Gemeindehaus eingeladen, wo der erlebnisreiche Konzerttag bei Buffet, Getränken und Gesprächen einen schönen Ausklang fand.hjmi

Jahreshauptversammlung

 

Der Vorstand des GV Frohsinn Weingarten lud zur Jahreshauptversammlung am 3. März 2012 ein.  Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Helfried Mieden gedachten die Anwesenden der sechs im Jahr 2011 verstorbenen Vereinsmitglieder.

Ehrungen – 25 Jahre Probenbesuch

Nach einem Liedbeitrag des Frauenchors unter Vizedirigent Willi Isenmann ehrte der Vorstand durch die 2. Vorsitzende Verena Hartmann 18 Aktive für lückenlosen Singstundenbesuch. Hervorzuheben sind Kriemhild Holzhäuser und Willi Schaufelberger mit je 17 sowie Herbert Zeh mit 18 Jahren. „Silbernes Jubiläum“ haben Gerda Scheib und Fritz Schempf, die beide seit 25 Jahren unterbrechungsfrei die Proben besuchen.

Der Verein ehrte unter dem Motto „Alles Große in der Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut als er muss“ die Funktionsträger wie Vize-Dirigenten, Notenwarte, Pressewart und Betreuer der Internetseite. Der Vorstand dankte auch den Sängerinnen und Sängern, die eine lange Anfahrt zu den Singstunden nicht scheuen.

 

Rückblick auf das erfolgreiche 125-jährige Jubiläumsjahr

Helfried Mieden bot einen Rückblick auf das vergangene, überaus erfolgreiche, Jubiläumsjahr zum 125-jährigen Bestehen des GV Frohsinn, das am 15. Januar 2011 mit der Gründungsfeier in der Walzbachhalle begann. Musikalische Darbietungen, aber auch kulinarische Genüsse und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, bot der GV Frohsinn auf dem Seniorennachmittag der Gemeinde Weingarten am 8. Mai. Darüber hinaus war der gemischte Chor zum Volkstrauertag in Weingarten aktiv, erstmals auch im Freien bei der Kranzniederlegung am Turmberg.

Höhepunkt des Jubiläumsjahrs war die Aufführung des Opern- und Operetten-Konzerts am 8. Oktober 2011 in der Walzbachhalle. Die monatelangen, sehr intensiven, Proben für dieses Konzert unter der Leitung von Chorleiter Alexej Burmistrov haben sich in jeglicher Hinsicht voll ausgezahlt. Die Walzbachhalle war mit 700 Zuhörern voll besetzt, und der hoch motivierte und gesangssichere Chor, die hervorragenden Solistinnen und Solisten sowie das 60-köpfige Sinfonieorchester "ConFuoco" boten ein erstklassiges Erlebnis.

Neben den gesanglichen Darbietungen ist der GV Frohsinn Weingarten für seine Feste bekannt, wie das Turmfest am Himmelfahrtstag. Nach einer längeren Pause hat der GV Frohsinn auch wieder am Wein- und Straßenfest teilgenommen und eine große Fläche vor der katholischen Kirche bewirtschaftet. Helfried Mieden dankte den Organisatoren und vielen fleißigen Vereinsmitgliedern, die die Veranstaltung zum Erfolg führten. Schließlich sind noch der 4-Tages-Ausflug an den Chiemsee mit zahlreichen Besichtigungen zu erwähnen, ebenso der 1-Tages-Ausflug nach Stuttgart mit Stadtführung.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs stand die traditionelle Weihnachtsfeier auf dem Programm, bei der Frauen-, Männer- und gemischter Chor überzeugten. Viel Beifall erhielten auch die jungen Solistinnen und Solisten. Die vereinseigene Theatergruppe unterhielt die Besucher mit dem Stück „Heiße Bräute machen Beute“, wobei die Ehrenvorsitzende Liesel Heuer ihr 60. Bühnenjubiläum feierte.

 

Zahlen und Fakten

Schriftführerin Ursula Russel, Frauenchorvertreterin  Gerda Scheib und  Männerchorvertreter Horst Kreuzinger ließen die künstlerischen und geselligen Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. Dies waren unter anderem der Frauenchorausflug nach Lahr zur Chrysanthemenschau und der Stadtbahnausflug des Männerchors in die Melanchton-Stadt Bretten. Die Vorstandsmitglieder dankten den aktiven Sängerinnen und Sängern und baten um weiterhin großes Engagement für die kommenden Veranstaltungen.

Die Berichte des Kassiers Herbert Stocker, der Revisoren Jörg Hofmann und Hans Barth mit nachfolgender einstimmiger Entlastung von Kassier und Vorstand, sowie die turnusgemäße Bestätigung bzw. Neuwahl von Vorstandsmitgliedern, bildeten den Abschluss des offiziellen Teils der Jahreshauptversammlung. Der Männerchor rundete die Veranstaltung mit einem Liedbeitrag ab.

 

„Nach dem Konzert ist vor dem Konzert“ – Ausblick 2012 / 2013

Die nächsten Auftritte des GV Frohsinn stehen schon fest: Am 31.3.2012 beteiligt sich der Chor am Benefiz-Jubiläumskonzert „Orthodoxe Gesänge aus 10 Jahrhunderten“ in der St. Bernhardus-Kirche in Baden-Baden. Die anspruchsvollen Chorstücke wurden dank des souveränen Dirigenten Alexej Burmistrov in kurzer Zeit einstudiert.  Mit einem Teil des Programms wird der Chor auch den Gottesdienst am 1. April 2012 in der evangelischen Kirche in Weingarten untermalen.

Für 2013 ist ein Konzert mit Musicals, Schlagern und Filmmusiken in Vorbereitung. Das Programm wird wieder anspruchsvoll sein, so dass alle Chormitglieder möglichst vollzählig  zu den Chorproben erscheinen sollten. Natürlich sind auch Gast-Sängerinnen und -Sänger sowie solche, die dauerhaft in den Frohsinn-Chor eintreten möchten, immer gerne donnerstags in den Proberaum der Walzbachhalle eingeladen.hjmi

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