Gesangverein Frohsinn 1886 Weingarten (Baden) e.V.
     Gesangverein Frohsinn 1886 Weingarten (Baden) e.V.

Berichte aus dem Jahr 2017

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Weihnachtsfeier beim "Frohsinn"

 

1. Der feierliche Teil

Mit wunderbar stimmungsvollen Gesängen unter der Leitung seines Dirigenten Alexej Burmistrov beging der Gesangverein ,,Frohsinn" seine all-jährliche Weihnachtsfeier in der Walzbachhalle. Der Frauenchor eröffnete mit dem brillant vorgetragenen, ,,Stern von Bethlehem", der Männerchor fuhr fort mit dem warmen traditionellen ,,Zu Bethlehem geboren". Ihre Sache sehr gut gemacht haben Lea Bacher, Pauline Müller und Johanna Schmidt, die auswendig und mit großer Ernsthaftigkeit klassische Weihnachtsgedichte vortrugen und dafür viel anerkennenden Applaus erhielten. Eine weitere Bereicherung war der Klaviervortrag des jungen Pianisten Nikola Aleksandar Hackar, der mit mehreren Beiträgen zu hören war. ,,Die Welt ist aus den Fugen geraten", eröffnete der Vorsitzende Helfried Mieden seine Begrüßungsansprache, ,,umso wichtiger ist die gesellige Gemeinsamkeit. Hier kann man Geborgenheit finden." Er freute sich über neue Sänger und wies auf das bevorstehende Konzert im neuen Jahr hin. Außerdem dankte er den zahlreichen Spendern für die Bestückung der Tombola. Mit den Liedern ,,Gesang der Engel" und ,,Christmas Lullaby" zeigte der ,,Gemischte Chor" zweimal eine Glanzleistung in mehrstimmigem Chorgesang. ,,Herr Burmistrov arbeitet mit uns so lange, bis alles sitzt", war von einer Sängerin zu hören und der Erfolg blieb nicht aus. Zwei gemeinsam mit dem Publikum gesungene Weihnachtslieder rundeten die allgemein festlich-weihnachtliche Stimmung ab.

Geehrt wurden (von links) Willi Isenmann für 50 Jahre und Angelika Oberacker für 40 Jahre Singen im Chor

2. Ehrungen

Es sei eine der schönsten Aufgaben eines Vorsitzenden, Ehrungen vorzu-nehmen, erklärte Helfried Mieden. An diesem Tag galten seine Worte zwei ,,tragenden Säulen des Chores und Urgesteinen des Frohsinn": Angelika Oberacker ist seit 4o Jahren Sängerin und wurde mit der goldenen Ehrenbrosche des Badischen Chor-verbandes ausgezeichnet. Sie sei eine tragende Stimme im Alt und von 2oo5 bis 2008 sei sie zweite Vorsitzende gewesen. Willi Isenmann singt seit 5o Jahren, davon 47 Jahre im ,,Frohsinn". Von 1983 bis 1991 sei er Beisitzer gewesen und von 1983 bis 2013 Vizechorleiter. In dieser Zeit habe er eine Sammlung von Liedern für gesellige Veranstaltungen zusammengestellt. Für seine langjährigen Verdienste um den Chorgesang erhielt Willi Isenmann die goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes.

Die Mitwirkenden am Theaterstück (von links): Uwe Schmidt, Nicole Müller, Torsten M. Müller, Simone Bacher, Silvia Michel, Udo Maier, Tania Benz, Ursula Russel, Margrit Reichert, Heidi Kreuzinger und der Vorsitzende Helfried Mieden

3. Der heitere Teil mit der Theatergruppe

Die resolute Oma Riebele kann ihre Brille nicht finden. Dass sie zudem noch schwerhörig ist, macht die Sache nicht besser. Außerdem ist sie sehr sparsam und macht sich Papierbriketts aus Altpapier für ihren Ofen. Aus diesen Voraus-setzungen entwickelt sich der Kriminalschwank ,,Das Geld ist im Eimer" von Dietmar Steimer, den die Theatergruppe in einer mit-reißend witzigen Aufführung auf die Bühne brachte. Der Vorhang öffnet sich im ersten Akt für einen verkaterten Alfons Riebele (Udo Maier), der beim besten Willen nicht mehr weiß, was er am Abend zuvor alles getrunken, geschweige denn alles angestellt hat. Da sieht er einen Koffer voller Geldscheine. Wo um Himmels willen kommt dieses Geld her? In diesem Moment kommt sein Freund Bertram Guggenmoser (Uwe Schmidt). Die beiden kommen überein, das Geld unbedingt behalten zu wollen. Keiner soll etwas davon erfahren, schon gar nicht Alfons misstrauische Frau Waltraud (Silvia Michel) oder gar seine neugierige Nachbarin Hildegard (Nicole Müller). Zweifellos stammt das Geld aus dem Bankraub, der eben in den Nachrichten  vermeldet wurde. Aber wer ist der Dieb? Schon steht die Polizei auf dem Plan. Die Bemühungen um Geheimhaltung dieses Funds sind garniert mit einer Reihe von exzessiv komödiantischen Einlagen. Im Mittelpunkt stehen die Geldscheine, die Oma Riebele (eine Paraderolle für Tanja Benz) in Ermangelung ihrer Brille für Altpapier gehalten hat. Es entwickelt sich ein Netz von Ausreden, Lüge, Heimlichkeiten, die von erfundenen Hämorrhoiden über einen suspekten Beutel an einem Kleiderständer bis zu anonymen Telefonanrufen als Ablenkungsmanöver reichen. Dann gibt es noch Tochter Ulrike (Simone Bacher). Sie ist mit dem Kriminalbeamten Werner Ziegler (Torsten M. Müller) liiert, nur der Papa ist mit einer Heirat nicht einverstanden.

Als dann der anonyme Anruf ausgerechnet auf Zieglers Telephon kommt, löst sich das Rätsel nach vielen Turbulenzen zu aller Befriedigung. Als Souffleuse fungierte Ursula Russel, für das Bühnenbild zuständig war Werner Biedermann. Melanie Kreuzinger und Margrit Reichert kümmerten sich um die Maske und Hans-Jürgen Michel um Ton und Licht. Das umfangreiche Stück war mit einer insgesamt großartigen schauspielerischen Leistung dargestellt. Härteste Sprüche wurden staubtrocken vorgebracht und Lokalkolorit vom Feinsten für Insider versprüht. In einer Gesamtaufmachung von lustig, deftig, derb entsprach das Stück insgesamt genau dem Geschmack des Publikums, welches ,,sein" Frohsinn-Theater seit Jahrzehnten schätzt.

Der Vorsitzende Helfried Mieden war zu Recht stolz auf ,,seine Theatergruppe". Regisseurin Heidi Kreuzinger beendete nach 25 Jahren ihren ,,Dienst" und hat sich mit diesem Knaller ein Jubiläums- und zugleich in Erinnerung bleibendes Abschiedsgeschenk beschert.

M.L

Ausflug des Männerchors zum SWR Fernsehen

 

An einem verregneten Novembersamstag unternahmen 25 wissbegierige Sänger des Gesangvereins Frohsinn einen Ausflug nach Baden-Baden. Ziel der Exkursion, die übrigens umweltfreundlich mit Bus und Bahn stattfand, war nicht die Kurstadt selbst, sondern der Südwestrundfunk.

Nach der traditionellen Brezelpause gab es zuerst eine unterhaltsame Einführung in die verschiedenen Fernseh- und Hörfunk-Angebote des SWR und der ARD. Anschließend wurden die Sänger durch den Requisitenfundus, die zahlreichen Werkstätten und unterschiedlichsten Studios geführt. Besonders freuten sich die Fans der Serie "Die Fallers", dass auch die Fallers-Kulissen mit dem "Gasthaus zum Löwen" besichtigt werden konnten. Zum Abschluss dankten wir unseren Besucherführern mit der Darbietung eines Männerchorstücks.

Nach dem Besuch des Film-Gasthauses kehrten die Ausflügler auf dem Rückweg in einem echten Gasthaus ein, was den geselligen Tag abrundete.

Stammtisch im "Löwen"

Studio von "ARD Buffet"

Preisschießen für Bürger, Vereine und Firmen

 

Der Frohsinn nahm auch dieses Jahr wieder am Preisschießen des "Schützenvereins Weingarten 1924 e.V." teil. Egal ob im Einzel, im Paarschießen oder im Team die Teilnehmer legten sich voll ins Zeug. Man probierte sich in den Disziplinen Luftgewehr, Kleinkaliber und Bogenschießen.  Die Begeisterung war zwar größer als die Treffsicherheit doch ganz nach dem olympischen Gedanken     „Dabei sein ist alles“

hatten alle ihren Spaß.V.H.

Frohsinn-Ausflug nach Freiburg und auf den Schauinsland

 

Traditionell zum Ende des Sommers traten auch in diesem Jahr ein Bus voller abenteuerlustiger Frohsinnler den Tagesausflug an. Die Organisatoren Jenny und Helfried Mieden hatten sich die Breisgaumetropole Freiburg und eine Fahrt auf deren Hausberg Schauinsland ausgesucht. Die Wettervorhersage versprach nichts Gutes, und auf der Hinfahrt sowie der Brezel- und Weinpause in der Freiburger Innenstadt regnete es noch in Strömen. Doch pünktlich zur sehr interessanten Führung durch die Freiburger Altstadt mit dem Münster schloss Petrus seine Schleusen: Bei einem angenehmen Mix aus Sonne und Wolken erspürte man das südliche Flair der pulsierenden Stadt. Die Mittagspause wurde zum Shoppen, zum Besuch der mit zahlreichen internationalen Imbissständen bestückten Markthalle, einem Bummel über den riesigen rund ums Münster gelegenen Markt oder einfach nur zum Treiben lassen genutzt.

Anschließend gings über das historische Günterstal, einer ehemaligen Klosteranlage, zur Talstation der Schauinslandbahn. Dort bestand die Auswahl zwischen der Fahrt in einer Kabine von Deutschlands längster Umlaufseilbahn oder der kurvenreichen Busfahrt zur Bergstation auf 1284 m Höhe. Die meisten entschieden sich für letzteres. Ob da eine gewisse Höhenangst eine Rolle spielte? Auf dem Gipfel blies ein ganz schöner Wind. Einen Teil der Gruppe zog es sofort in die wärmende Stube des Cafés "Bergstation", die anderen bevorzugten trotz des immer unwirtlicher werdenden Wetters nach einer kleinen Wanderung einen Aufstieg auf den Turm, wo man einen herrlichen Rundblick über den ganzen Südschwarzwald hatte. Bedrohlich aufziehende tiefhängende Wolken kündigten jedoch bald Regen an, und just auf dem Rückweg zum Bus öffnete der Himmel wieder seine Schleusen. Allerdings nur kurz, sodass die Rückfahrt über den Notschrei und das Dreisamtal genossen werden konnte.

Im "Sternen" in Bühl gab es ein reichhaltiges und sehr gutes Abschlussessen, und so manche Naschkatze ergötzte sich passend zum Zwetschgenfest an Nachtischkreationen mit Bühler Zwetschgen. Gerda Scheib dankte herzlich im Namen der Teilnehmer den Organisatoren für den erlebnisreichen Tag und Busfahrer Gerhard für die souveräne Fahrt.

J.M.

Männerchor-Abend

 

Zum geselligen Männerchor-Abend trafen sich die Sänger des GV Frohsinn an einem sommerlichen Freitag. Die sportlicheren Sänger wanderten von der Walzbachhalle zum Ver-anstaltungsort, einige Nachzügler kamen mit dem Auto oder dem Fahrrad. Bei gekühlten Getränken und bei Speisen vom Grill war genügend Zeit für Gespräche. Erst beim Einbruch der Dunkelheit machten sich die Besucher auf den Rückweg. Herzlichen Dank an Bernhard für die Gastfreundschaft auf seiner "Moosalm", an die Organisatoren Fritz, Karlheinz und Werner, und die weiteren Helfer.

Die Reisegruppe in Schwabach (G. Scheib)

Die fränkische Schweiz war dieses Jahr Ziel einer Frohsinn-Reisegruppe mit Kernpunkt Nürnberg/Bamberg/Fürth und Umgebung.

 

Nach problemloser Fahrt erreichten wir zur Mittagszeit Gössweinstein, ein nettes, beschauliches Städtchen mit einer erstaunlichen Gaststättendichte in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtsbasilika, die wir besichtigten. Sie wurde

im 18. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Balthasar Neumann erbaut und gilt bis heute als kunsthistorisch bedeutsamer Sakralbau der Fränkischen Schweiz. Einige scheuten nicht den steilen Weg hoch zur Burg Gössweinstein, andere fanden schon Platz in einem der gemütlichen Gasthäuser, die der Ort wohl den vielen Pilgern zu verdanken hat. Die Fahrt ging weiter nach Pottenstein, dem felsenumrahmten Städtchen mit der größten Tropfsteinhöhle Deutschlands, der Teufelshöhle. Die lernten wir bei einer sachkundigen Führung kennen, was natürlich mit vielen Treppen auf und ab für viele recht anstrengend war. Auf der anschließenden Fahrt nach Nürnberg zu unserem Hotel konnten sich die "Höhlenläufer" wieder erholen. Der erste Ausflugstag endete nach dem Abendessen mit einem Bummel durch die Nürnberger Altstadt.

Die Ausflügler bei der Teufelshöhle (G. Scheib)

Eine Kombistadtführung mit dem Bus und zu Fuß durch Nürnberg stand für den nächsten Vormittag auf dem Programm. Wenn man bedenkt, dass diese Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 90 % zerstört war, überraschte uns die Frankenmetropole mit einer großen Vielfalt, z. B. Kaiserburg, Reichsparteitagsgelände, Justizpalast, dann Bratwürschtla, Bier und Lebkuchen. Vieles davon wurde uns nahegebracht, gerne hätten wir noch etwas Zeit für die verschiedenen Museen gehabt. Gut informiert und hungrig trafen wir uns zum Mittagessen im größten Bratwurstrestaurant der Welt, im "Bratwurströslein", wo wir bestens bewirtet wurden. Gut gestärkt begaben wir uns später zur "Hausbrauerei Altstadthof" zur Besichtigung eines der vielen historischen Felsenkeller. Seit Jahrhunderten befindet sich ein ausgedehntes Labyrinth von Stollen und Gewölben im Untergrund des Burgberges, wo seit dem 13. Jahrhundert Bier gelagert wurde. Während des Zweiten Weltkrieges boten diese Gänge vielen Menschen Schutz vor den Luftangriffen. Beeindruckt von dieser Führung freuten wir uns, wieder ans Tageslicht zu kommen. Am Abend bot sich den Ausflüglern dann ein besonderes Schmankerl. Wir fuhren nach Fürth, speisten hervorragend im "Brauhaus Grüner" und wechselten dann in die zum Haus gehörende "Komödie Fürth". Bei der bekannten Boulevardkomödie "Die spanische Fliege" konnten wir die beiden bekannten Fürther Komiker Volker Heissmann und Martin Rassau in Hochform erleben. Mit viel Liebe zum Detail und noch mehr Humor haben sie dieses Stück ins Fränkische übersetzt. Die Lachmuskeln wurden mehr als strapaziert. Nicht umsonst erhielten die beiden im Frühjahr den Bayerischen Dialektpreis 2017. Eine Zugfahrt zwischen Nürnberg und Fürth durfte natürlich auch nicht fehlen. Gut gelaunt und noch voller Lachen nahmen wir die S-Bahn (keine Dampflok) zurück zum Hotel nach Nürnberg.

 

Der dritte Ausflugstag war als "Bamberg-Tag" geplant. Die alte Kaiser- und Bischofsstadt steht seit 1993 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und weist einen der größten unversehrt erhaltenen Altstadtkerne Europas auf. Das Areal umfasst drei historische Siedlungszentren: Die bischöfliche Bergstadt mit dem Dom, die Inselstadt und die Gärtnerstadt. Der Dom ist das Herzstück der Stadt und das bedeutendste Kunstwerk im weiten Umkreis. Ebenso prägend für das Stadtbild: Das alte Rathaus und "Klein Venedig", die ehemalige Fischersiedlung an der Regnitz. Bei einer Stadtführung gab es bedeutende Baudenkmäler, Kunstwerke und liebenswerte Details in nahezu jedem Winkel der Stadt zu sehen. Anschließend konnte es sich jeder in einem der vielen Cafés oder Lokale gut gehen lassen. Der Abend endete nochmals mit einem Altstadtbummel durch Nürnberg.

 

Ja, und am nächsten Morgen hieß es dann nach dem Frühstück schon wieder Abschied zu nehmen von der Fränkischen Schweiz. Doch ein Programmpunkt stand noch aus: Ein Besuch der Goldschlägerstadt Schwabach! Was tun, wenn man etwas über das Handwerk der Goldschläger erfahren will? Man besucht ein eigens dafür errichtetes Museum, schaut sich die Ausstellung an und lässt sich anschließend von einer Fachfrau die mühsame Arbeit der Goldschläger vorführen.

In einer echten historischen Werkstatt wurden uns die verschiedenen Arbeitsgänge vom winzigen Goldklümpchen bis zum hauchdünnen Blattgold vorgeführt. Die Verwendungszwecke sind vielfältig, Schwabacher Blattgold geht in die ganze Welt, auch zu Donald T. in die USA. Tief beeindruckt von der Führung trafen wir uns zum Mittagessen in einem der typisch fränkischen Lokale auf dem Schwabacher Marktplatz.

 

Auf dem Heimweg waren wir uns alle einig: Die Fränkische Schweiz ist eine Reise wert: Schöne Landschaft, viel Kultur aus allen Epochen, gutes Essen und noch besseres Bier! Ade, bleib schee!! (sagt der Franke).

G.Sch.

Gut besuchtes Turmfest des GV Frohsinn

 

Bereits das zehnte Turmfest richtete der Gesangverein Frohsinn Weingarten in diesem Jahr aus. Besser hätte das Wetter nicht sein können, es war sonnig und nicht zu heiß. So zog es viele Einheimische, aber auch Vatertagsausflügler aus der Umgebung, zum Gelände am Turm. Vor allem um die Mittagszeit herrschte reger Andrang, den das Küchen- und Getränke-Team gut bewältigte. Die Gruppe "3erlei" untermalte die Veranstaltung musikalisch. Zum Nachmittagskaffee schmeckten die selbstgebackenen Kuchen und Torten, und die jüngsten Sängerinnen fertigten frische Waffeln an.

Der Heimatverein hatte das Museum im Turm geöffnet, so dass man auch einen schönen Blick aus der Vogelperspektive hatte.

Am frühen Abend begann der Abbau und Abtransport der Zelte, Sitzgarnituren und Küchenutensilien. Nach dem stimmungsvollen Sonnenuntergang waren die Spuren des Fests schon fast nicht mehr zu sehen.

Der GV Frohsinn dankt der Gemeinde Weingarten für das Zurverfügungstellen des Geländes, den vielen Helferinnen und Helfern, den Kuchenbäckerinnen und -bäckern und den Gästen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr, hoffentlich wieder bei so schönem Wetter!

Marielle Reuter, Sopran, und Klaus Webel, Klavier (B. Schickl)

Gesangverein Frohsinn veranstaltete erfolgreiches Konzert "Alles aus Liebe"

 

Der Gesangverein Frohsinn Weingarten zeigte mit dem Programm "Alles aus Liebe" am vergangenen Samstag die Vielfalt von Musikstücken, die von Liebe handeln. Zur Aufführung kam ein Spektrum von Mozart bis hin zu moderneren Stücken wie "We are the world", teils a cappella, teils mit Klavierbegleitung, teils mit der Begleitband. Die Akteure auf der Bühne waren zwischen 12 bis 89 Jahre alt.

Den Beginn machte der Chor mit Mozarts "Menuett" aus der Oper um den Verführer Don Juan sowie mit seinem Stück "Vom Naschen". Die Sopranistin Marielle Reuter, die seit ihrer Kindheit Mitglied im GV Frohsinn ist, trug die Arie "Meine Lippen, sie küssen so heiß" von Franz Lehár souverän vor. Am Flügel begleitete sie der international tätige Pianist Klaus Webel. Schwungvoll ging es mit Schlagern der 1930er-Jahre weiter: "Schöne Isabella von Kastilien" von den Comedian Harmonists, "Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen" aus dem Heinz-Rühmann-Film "Die Drei von der Tankstelle" und Marlene Dietrichs Erfolgstitel "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt". Der Männerchor brachte das amüsante Stück "Mitsou" mit japanischen Anklängen und überraschenden Rhythmuswechseln zur Aufführung. Der Tenor Thomas Schäfer übernahm die Soli des Potpourri nach der Operette "Maske in Blau" von Fred Raymond.

Der Chor des GV Frohsinn hatte die Stücke unter Musikdirektor FDB Alexej Burmistrov eingeübt. Jörg Sakatsch und sein Team sorgten mit ihrer Ton- und stimmungsvollen Lichttechnik dafür, dass die zahlreichen Besucher das Konzert akustisch wie optisch genießen konnten. Tanja Benz, die seit vielen Jahren mit dem GV Frohsinn verbunden ist, führte unterhaltsam durchs Programm und brachte interessantes Hintergrundwissen zu den aufgeführten Musikstücken ein.

Chor des Gesangvereins Frohsinn mit Dirigent Alexej Burmistrov (B. Schickl)

Nach der Pause startete der Chor mit vier ruhigeren Titeln. Anschließend kam die Begleitband dazu, die aus dem Pianisten Klaus Webel, dem Schlagzeuger Armin Rukwid, Ralf Kögel an der Gitarre und Thomas von Haefen am Bass bestand. Das gemeinsam aufgeführte Lied "Was kann ich denn dafür" hieß im Original von Frank und Nancy Sinatra "Something Stupid". Der Frauenchor bewegte mit "My heart will go on" aus dem erfolgreichen Film "Titanic" das Publikum besonders. Der Chorleiter und Tenor Alexej Burmistrov trug das berührende Solo "You are so beautiful" vor. Der Frauenchor sang außerdem "Can you feel the love tonight” von Sir Elton John aus dem Film "König der Löwen". Den schwungvollen und emotionalen Abschluss des Programms bildete die Ballade "You raise me up".

Der Chor erfüllte gemeinsam mit der Band und einigen Solisten mit "We are the world" gerne den Wunsch des Publikums nach einer Zugabe. Das Stück wurde von Michael Jackson und Lionel Richie im Jahr 1985 zur Hilfe gegen den Hunger in Afrika mit zahlreichen Künstlern herausgebracht. Es geht darin um die Liebe zur Menschheit: Wir sind die Welt – wir sind die Menschen, die eine Veränderung zum Besseren bewirken können.

Mit der Wiederholung der "Schönen Isabella von Kastilien" als weitere Zugabe endete das Konzert. Die Veranstaltung ging aber noch bis Mitternacht mit unterhaltsamen Gesprächen bei Speisen und Getränken weiter. Rasch wurde die Halle von einer bestuhlten Konzerthalle in einen Bewirtungsbereich mit Tischen umgebaut und eine Tanzfläche geschaffen, auf der zur Musik der Begleitband getanzt wurde. Die vier Musiker, die regional und international bei unterschiedlichen Anlässen erfolgreich in verschiedenen Formationen spielen, boten die passende Unterhaltungs- und Tanzmusik, vor allem Klassiker aus den 1960er- und 70er-Jahren.Der Vorstand des GV Frohsinn dankt allen, die zum Erfolg des Konzerts beigetragen haben: Den Sängerinnen und Sängern, den Musikern, unserem Dirigenten, den Bewirtungshelfern vom SV Germania Weingarten, den Sponsoren, den Technikern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Und natürlich nicht zuletzt Ihnen, den Besuchern! hjmi

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